Zuzug nach Bonn

Wie Sie Nachteile bei einem geplanten Umzug vermeiden

Wenn Sie aus einer anderen Stadt oder Gemeinde nach Bonn umziehen möchten und an Ihrem bisherigen Wohnort bereits Arbeitslosengeld II bezogen haben, beachten Sie bitte folgende Regelungen (§22 SGB II):

Bei einem Zuzug nach Bonn werden nur die angemessenen Kosten für die Unterkunft übernommen. Die in Bonn geltenden Regelungen über angemessene Unterkunftskosten finden Sie auf der Internetseite der Bundesstadt Bonn.

Die Kosten, die durch einen Wohnungswechsel zusätzlich anfallen, wie z.B. Kaution, Umzugskosten, Renovierungskosten etc., werden nur übernommen, wenn Sie Ihren Umzug mit dem Jobcenter vorher abgestimmt haben und wenn ein wichtiger Grund für den Umzug vorliegt.

Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten
Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können als Bedarf anerkannt werden, wenn das bis vor dem Umzug am Ort der alten Unterkunft zuständige Jobcenter (sogenannter kommunaler Träger) dies zugesichert hat.

Mietkaution und Genossenschaftsanteile
Aufwendungen für eine Mietkaution und für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen können als Bedarf anerkannt werden, wenn das am Ort der neuen Unterkunft zuständige Jobcenter (kommunaler Träger) dies zugesichert hat. Aufwendungen für eine Mietkaution und für Genossenschaftsanteile kann das Jobcenter Ihnen als Darlehen gewähren.

Bitte sprechen Sie daher in jedem Fall vor einem geplanten Umzug im Jobcenter vor, um finanzielle Nachteile zu vermeiden!